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Stoffbinden bei DM?

Stoffbinden sind groß im kommen, denn immer mehr Frauen sind auf der Suche nach alternativer Monatshygiene und nach Produkten, die nachhaltig sind und Umwelt wie Geldbeutel gleichermaßen schonen. Und die Beschaffung solcher Monatsartikel ist in den Köpfen fest mit bestimmten Einkaufsgewohnheiten verknüpft. So ist es völlig logisch, Binden, Tampons und andere Artikel der Monatshygiene in einem Drogeriemarkt wie DM zu kaufen. Doch bisher gibt es dort noch keine Stoffbinden. Das muss jedoch nicht heißen, dass das weiterhin so bleibt.

Denn gerade DM ist bekannt dafür, in Sachen Nachhaltigkeit ebenso große Fortschritte im Sortiment zu machen wie sie auf die Community im Internet hören. Es kann also durchaus sinnvoll sein, nicht nur im Markt vor Ort nachzufragen sondern auch andere Frauen zu aktivieren und bei Facebook oder Instagram das Thema zur Sprache zu bringen. Denn die Sache ist eigentlich recht einfach: Besteht eine Nachfrage, wird sich der ein oder andere Drogeriemarkt überlegen, ob das Sortiment nicht um Stoffbinden erweitert werden sollte.

Waschbare Binden

Waschbare Binden waren früher gang und gäbe, doch inzwischen muss man sie suchen wie de Stecknadel im Heuhaufen. Eine Alternative zum Drogerie-Regal sind Anlaufstellen wie Unverpackt-Läden von denen es immer mehr gibt, Bio-Läden aber auch die Praxen von Frauenheilkundlerinnen, Heilpraktikerinnen und Hebammen sowie Läden, in denen Stoffwindeln zu kaufen sind. Eine sich stetig erweiternde Liste von Anbietern, die waschbare Binden beziehungsweise Stoffbinden von ALMO führen findest Du hier. Dort findest Du auch zahlreiche Veranstaltungen, auf denen Du mehr über alternative Monatshygiene und Stoffbinden erfahren kannst. Stoffbinden zum anfassen quasi, denn viele haben Vorurteile und können sich gar nicht so recht vorstellen, wie eine Stoffbinde im Alltag so funktioniert, wie die Haltbarkeit und Lagerung im gebrauchen Zustand und vieles mehr von statten geht.

Bis es waschbare Binden bei DM im Sortiment gibt wird es vermutlich noch eine zeitlang dauern. Da Stoffbinden jedoch eine lange Lebensdauer haben und es gar nicht notwendig ist, Stoffbinden bei DM jeden Monat zu kaufen, so wie Du es bisher gewohnt warst, spricht nichts dagegen Dir eine Bestellung online zu gönnen. Im Shop von Almo bekommst Du Stoffbinden, die erprobt sind und Deine Erwartungen übertreffen werden. Wie Du es von herkömmlichen Binden gewohnt bist haben die Stoffbinden einen saugfähigen Kern und Flügel, mit denen Du sie im Slip befestigen kannst. Dabei werden die Flügel einfach um Deinen Slip geschlagen und unten zugeknöpft.

Was Dich überraschen wird ist das kuschelige Gefühl in der Hose, denn das kann eine Binde aus Plastik nicht leisten.

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Wissenswertes über herkömmliche Menstruationsprodukte

Jede einzelne Form der Monatshygiene hat ihre Vor- und Nachteile, abhängig davon, ob ein möglichst sicherer Auslaufschutz, Nachhaltigkeit & Umweltverträglichkeit, die Kosten oder ein möglichst einfaches Handling samt angenehmen Tragekomfort im Vordergrund stehen. Kein Produkt erfüllt alle Punkte zu 100%, doch vor allem in puncto Nachhaltigkeit und Kostenersparnis gehen Produkte der alternativen Monatshygiene in Führung.

Wegwerf-Binden & Tampons

Sie sind der Klassiker im Drogerieregal und damit standardmäßig die Produkte, mit denen Frauen während ihrer Tage besonders häufig zu tun haben.

Auslaufschutz & Hygiene:

Binden sind in der Regel mit und ohne Flügel erhältlich, teils auch in längeren, schmaleren oder auf Passform geschnittenen Versionen. Sie sollten regelmäßig gewechselt werden, an starken bis normalen Tagen wenigstens 5-6 Mal in 24 Stunden. Tampons sollten spätestens alle sechs Stunden ausgewechselt werden (TSS-Syndrom).

Nachhaltigkeit & Umweltschutz:

Herkömmliche Wegwerf-Binden und auch Tampons sind in der Regel in Plastik verpackt und enthalten auch Plastik (Phtalate, auch bekannt als Weichmacher). Superabsorber und Gel-Kerne sorgen dafür, dass möglichst viel Menstruationsblut aufgesogen wird und die Trägerin ein angenehm trockenes Gefühl erhält. Die natürlichen Bestandteile wie Baumwolle werden teils gebleicht, wodurch Dioxine entstehen. Zusätzlich sind künstliche Duftstoffe zugesetzt, um ein besonderes Frischegefühl zu vermitteln.

Eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für diese Zusätze und deren Bestandteile besteht aktuell nicht. Der Abbau der entsorgten Binden und auch der Tampons nimmt bei konventionellen Produkten mehrere Jahrhunderte in Anspruch; Bio-Produkte werden immerhin in kürzeren Zeiträumen abgebaut.

Gesundheit:

Baumwolle wird sowohl in Binden als auch Tampons verwendet und wie viele andere Produkte für den täglichen Verzehr mit Pflanzenschutzmitteln, allen voran Glyphosat, behandelt. Dass das auf Dauer für die empfindlichen Schleimhäute der Scheide nicht förderlich ist, dürfte jedem klar sein. Doch ob behandelt oder unbehandelt spielt beispielsweise bei Tampons keine Rolle. Diese werden vor allem nach einem Kriterium gekauft: Saugfähig sollen sie sein. Das wiederum kann zu einem austrocknen der Schleimhaut führen. Die Folge sind häufige Pilzinfektionen. Wer häufig unter Jucken, Brennen und Ausfluss im Intimbereich leidet sollte konsequent 2-3 Monate Unterwäsche aus Baumwolle tragen, auf Tampons und Binden verzichten und vor allem auch Duftstoffe dort meiden – das gilt auch für das Waschmittel.

Beschaffung & Kosten:

Das Standardsortiment gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt, in Tankstellen, Kiosken, teils auch auf Toiletten und natürlich in der Drogerie. Bio-Produkte sind noch nicht überall erhältlich, sichere Bezugsquellen für schadstoffarme Tampons und Wegwerfbinden sind teils Drogerien, teils Bio-Läden und der Online-Handel. Entsprechend sind konventionelle Binden und Tampons vergleichsweise günstig, ihr Bio-Pendant etwas teurer. Die Kosten summieren sich allerdings, pro Frau und Zyklus kommen im Leben mehrere tausende Euro allein für die Monatshygiene zusammen. Nicht eingerechnet sind dabei ruinierte Unterwäsche-Sets, weil der versprochene Auslaufschutz der Binde nicht gehalten hat, was versprochen wurde.

Handling & Tragekomfort:

Der Klebestreifen in den Binden hält, je nach Produkt, mehr oder weniger gut – d. h. teilweise bauscht sich die Wegwerfbinde im Slip zusammen und stört beim gehen, laufen oder sitzen. Während Binden selbst von einigen Frauen als unhygienisch empfunden werden, ist die Verpackung und Entsorgung meistens kein Problem – zusammenrollen und ab und in den Müll mit der benutzten Binde!

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Alternative Monatshygiene

Rund die Hälfte der Weltbevölkerung hat sie, hatte sie oder wird sie noch erleben:
Die Menstruationsblutung.

Obwohl Milliarden Frauen weltweit diesen Aspekt ihrer Weiblichkeit teilen, ist das Wissen um Monatshygiene doch eher versteckt. In der Werbung und im Aufklärungsunterricht der Schule finden sich vor allem Wegwerfprodukte wie Binden und Tampons als Beispiele. Alternativen werden nur selten angesprochen. Dabei gibt es so einiges zu wissen, wenn es um diese speziellen „Tage“ im Leben einer Frau geht!

Die Monatsblutung: So individuell wie jede von uns

Kein Zyklus ähnelt dem andern. Jede Frau erlebt ihn anders, jede Regelblutung fällt von Frau zu Frauund Monat zu Monat unterschiedlich aus. Sie kann kurz und heftig sein, oder schwach und über viele Tage gehen. Die Stärke der Regelblutung fesselt manche Frauen regelrecht ans Bett, während andere in der gleichen Zeit Sport auf höchstem Niveau absolvieren oder inspirierende Reden halten. In einigen Ländern in Asien wie Japan, Indonesien oder Südkorea haben Frauen übrigens das Recht auf bezahlten Urlaub während ihrer Periode – um sich daheim auszuruhen.

Weil die Regel so individuell von Frau zu Frau ist, müssten auch die Produkte zur Monatshygiene unterschiedlich ausfallen. Im typischen Drogerie-Regal finden sich deshalb auch Binden und Tampons für starke oder schwache Blutungen, mit Auslaufschutz und ohne. Für die schwächsten Tage sind die Slipeinlagen gedacht. Soweit so gut – aber gibt es da nicht noch mehr? Oh ja!

Monatshygiene: Binden, Tampons, Tassen & Schwämme

Die gute Nachricht zuerst: Wenn Frau nur lange genug sucht, wird sie die individuell richtige Monatshygiene für sich selbst schon finden. Und die Suche selbst lohnt sich, denn im Laufe des weiblichen Zyklus verwenden wir sehr viele Produkte. Die Rechnung ist vergleichsweise einfach:

  • 5 bis 7 Tampons oder Binden pro Tag
  • an bis zu 7 Tagen pro Monat
  • und durchschnittlich 12 Mal im Jahr
  • bis zu 40 Jahre lang

Monatshygieneprodukte werden in Deutschland mit 19 Prozent, also dem erhöhten Mehrwertsteuersatz belegt. Sie gelten als „Luxusgut“. Im Laufe eines Lebens gibtFraudamit rund 2.000 € bis 4.800 € allein für ihre Tage aus.

Kosten im Leben Produzierter Müll
Wegwerf-Binden ~2.000 € – 4.800 € 12.000 – 16.000 Binden
Wiederverwendbare Binden ~ 400-1000 Euro 30-75 Binden
Tampons ~2.000 € – 4.800 € 12.000 – 16.000 Tampons
Menstruationstasse/Schwamm ~ 15 € – 45 € (Tasse)
~ 200 € – 400 € (Schwamm)
~ 1-3 Tassen ~ 160 Schwämme

Alternative Monatshygiene ist günstiger

Alternative Monatshygiene ist daher gleich aus mehreren Gründen einen zweiten Blick wert.

Ein Schwamm kann zwischen Monaten und 1-2 Jahren verwendet werden und kostet zwischen 4 und 6 Euro. Eine Menstruationstasse hat eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren, gleiches gilt für Stoffbinden. Somit sind die Kosten ebenso niedriger wie der Müll, der produziert wird.

Jede einzelne Form der Monatshygiene hat ihre Vor- und Nachteile, abhängig davon, ob ein möglichst sicherer Auslaufschutz, Nachhaltigkeit & Umweltverträglichkeit, die Kosten oder ein möglichst einfaches Handling samt angenehmen Tragekomfort im Vordergrund stehen. Kostengünstig ist ein Punkt, der zum tragen kommt, wenn es um alternative Monatshygiene geht. Im nächsten Blogbeitrag sehen wir uns dann gesundheitliche Aspekte und Werbeversprechen von herkömmlichen Produkten der Monatshygiene an.