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Tampon oder Stoffbinde: Der ultimative Monatshygiene-Vergleich

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
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Tampon oder stoffbinde
Der ultimative Monatshygiene-Vergleich
Tampon oder Stoffbinde Vergleich

Heute nehmen wir sie mal genau unter die Lupe. Den herkömmlichen Tampon, bekannt, weit verbreitet und ein Einwegprodukt und die Stoffbinde. Sie erobert die Unterhosen vieler Frauen derzeit im Sturm und deshalb vergleiche ich in diesem Artikel einmal Schritt für Schritt Tampon und Stoffbinde, damit du vergleichen und eine gute Wahl treffen kannst.

Der gute alte Tampon?

Lass uns mit dem Tampon starten: Er trocknet die Scheide aus und ist deshalb gar nicht gut für dein Keimmilieu. Kennst du, wenn es zwickt und zwackt beim Einführen oder du ihn rausziehst, obwohl er noch nicht voll ist, oder? Das schadet der Schleimhaut deiner Vagina und kann zu weiteren Beschwerden führen.

Nicht so bei der Stoffbinde. Hier kann die Schleimhaut atmen und das Blut fließt einfach ab. Vagina, Haut und Keimmilieu sind happy.

Das sagt der grüne Daumen zum Monatshygiene-Vergleich

Zweiter Punkt, die Umwelt. Nicht genug, dass Tampons schon bis sie hergestellt sind sehr viele Ressourcen verbrauchen, sie verrotten auch schlecht. Mutter Erde hat sie also ewig an der Backe, für 3-5 Stunden echte Nutzung. Da zeigt der Daumen leider nach unten, denn das ist eine Scheiß-Ökobilanz!

Ganz anders bei der Stoffbinde. Ich achte bei meinen ALMO-Binden darauf, dass ich Bio-Baumwolle nutze. Genäht wird in Deutschland, unverpackt, versendet im Karton. Hat die Binde dich einmal erreicht, hat sie eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren. Ja, du hast richtig gelesen: ZEHN Jahre!!! Hammer, oder?

Die Schadstoffbilanz von Tampons und Stoffbinden

Von der Öko- zur Schadstoffbilanz: Auch hier verliert Mister Tampon. Immer wieder finden sich Schadstoffe in Wegwerfprodukten. Fakt ist, dass in 11 von 15 Einweg-Hygieneprodukten Chemikalien gefunden wurden. Am stärksten betroffen sind Wegwerfbinden aus Baumwolle, doch auch der Tampon wird aus Baumwolle hergestellt und in Plastik verpackt. Er trägt also definitiv ein höheres Schadstoff-Risiko in sich als eine Stoffbinde.

In meinen Stoffbinden gibt es lediglich eine hauchdünne Schicht PU, die es braucht, damit nix ausläuft. Deine Haut kommt mit ihr nicht in Berührung.

Und was sagt der Geldbeutel zu deiner Wahl?

Finanzcheck gefällig? Du merkst es nicht, doch du verbrauchst zwischen 2.000€ - 4.800€, wenn du Tampons nutzt. Immerhin blutet eine Frau rund 6 Jahre ihres Lebens, wenn wir alle unsere Monatsblutungen zusammenzählen. Da kommt ganz schön was zusammen und es wandern unzählige Tampons rein und wieder raus. Vielleicht setzt du ja auch schon auf ökologisch und greifst zu den Tampons aus Bio-Baumwolle, die jedoch im Vergleich teurer sind als ihre nicht-grünen Artgenossen.

Eine Stoffbinden in Größe M kostet nur 18,90€. Wenn du 10 bestellst, sparst du in meinem Shop 20%, macht 15,12€ pro Binde. Du bezahlst also 151,20€. Je nachdem wie viele Binden du brauchst, sparst du sicher Geld. Denn wie gesagt: Du nutzt sie, vorsichtig gesagt, bis zu zehn Jahre!

Der ultimative Vorteil eines Tampons

Final Countdown und zuletzt ein einziger, wirklich cooler Grund FÜR Tampons: Du kannst damit schwimmen gehen! Hier zieht die Stoffbinde leider echt den Kürzeren. Für alle anderen Tätigkeiten an Land punktet sie allerdings wieder mit einem super Tragekomfort. Sie drückt nicht und ist kuschelig weich und angenehm. Aus unzähligen Beratungen in meinem Menstruationsladen in Ansbach weiß ich, dass das bei Tampons nicht immer so ist. Dennoch solltest du das auf keinen Fall hinnehmen. Ich sag immer: Es darf nichts niemals drücken oder wehtun! Falls das doch der Fall ist, würde ich dir raten nach Alternativen zu suchen. Damit du die besonderen Tage im Monat kuschelig und bequem verbringst.

Tampon oder Stoffbinde – welche Vor- und Nachteile siehst du? Ich freu mich riesig, wenn du mir deinen Kommentar da lässt. Deine Stefanie

Zur Autorin

Stefanie Wagner ist Gründerin von ALMO (Alternative Monatshygiene) und Inhaberin des ersten Menstruationsladens. Ja, es gibt einen Menstruationsladen in Deutschland, genauer gesagt in Ansbach. Und hinter der Theke steht Stefanie. Vor Ort und in ihrem Online-Shop vertreibt sie ein kunterbuntes Sortiment von Produkten zur alternativen Monatshygiene. Tampons nicht, denn wie du dem Artikel entnehmen konntest, punkten sie nicht so richtig. Aus vielen Gesprächen im Laden weiß Stefanie, wie oft Frauen sich  mit ihm unwohl fühlen, weil es zwickt, schmerzt und nervt. Für Stefanie und ihre Kundinnen sind die Vorteile von Stoffbinden und Periodenslips unschlagbar und sie beantwortet dir gerne alle Fragen, die du dazu noch hast. Denn ihre Mission ist ein kuscheliges Gefühl - für alle auf der Welt!

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