Binden

Stoffbinden

Stoffbinden haben eine lange Tradition. Sowohl im alten China auch in Europa halfen sich Frauen während der Menstruation mit Binden aus Stoff, allem voran Baumwolle oder saugfähigen Mullbinden. Auch Wolle und Mull waren übliche Artikel der Monatshygiene. Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es dann schon die ersten Experimente mit Wegwerfartikeln, beispielsweise aus Torfmoos gefertigte Binden, den Dianagürtel, der zur Befestigung der Binden diente sowie in Mull eingeschlagene Wattekissen, die nach Gebrauch weggeworfen werden konnten.

Binden ohne Plastik

Binden ohne Plastik waren bis weit ins 19. Jahrhundert hinein üblich. Im ersten Weltkrieg entdeckten Krankenschwestern die Saugfähigkeit von Verbandsmaterial und benutzten dieses statt Stoffstücken. Darüber hinaus wurde mit Gürteln, Strapsen, Sicherheitsnadeln, Spangen und Monatshöschen experimentiert, da bis ins 19. Jahrhundert das Tragen von Unterwäsche gar nicht üblich war. Erst ab etwa 1920 begann der industrielle Fortschritt der Monatsbinden, die nach und nach die Welt eroberten und immer üblicher wurden. Heute sind sie aus dem Alltag vieler Frauen kaum mehr wegzudenken und haben vieles erleichtert.

Baumwollbinden

Dennoch sind Baumwollbinden inzwischen wieder auf dem Vormarsch, und das aus mehreren Gründen. Zum einen sind Stoffbinden wesentlich angenehmer zu tragen, zum anderen haben sie eine enorme Entwicklung durchlaufen. Statt Klebestreifen werden sie ganz einfach mit einem Knopf im Slip befestigt. Die Stoffbinden von Almo sind wie andere Binden auch mit einem Auslaufschutz und Flügeln versehen, außerdem gibt es sie in verschiedene Saugstärken.
Binden ohne Plastik sind sie damit zwar nicht zu 100%, dennoch können Baumwollbinden vieles in Sachen Umweltschutz leisten, was Wegwerf-Binden nicht können. Und worin sich die Trägerinnen von Stoffbinden einig sind, ist das kuschelige Gefühl in der Hose, das nur mit gut sitzenden Baumwollbinden möglich ist.

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