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Eisenmangel – warum Frauen besonders betroffen sind

Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

Weltweit leiden nach Schätzungen der WHO bis zu zwei Milliarden Menschen unter einem Eisenmangel. Die Hauptgruppe der Patienten und Patientinnen sind Frauen im gebärfähigen Alter und kleiner Kinder. Die Periode spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Folgen des Eisenmangels können individuell ganz unterschiedlich sein, von leichter Abgeschlagenheit bis zu einer Blutarmut. Die Diagnose kann durch eine Blutabnahme beim Arzt gestellt werden. In diesem Artikel werden auch Therapiemöglichkeiten erklärt und v.a. welche Möglichkeiten es gibt einem Eisenmangel vorzubeugen.

Inhaltsverzeichnis

Wichtiger Hinweis: Dieser Text kann keinen Arztbesuch oder persönliche, ärztliche Beratung ersetzen. Bitte wende Dich bei Fragen, Problemen oder Unklarheiten immer unbedingt an Deine Ärztin oder Deinen Arzt. Unsere medizinischen Texte sind von Fachpersonen geschrieben (z.B. Medizinjournalisten, Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudenten kurz vor Studienende, Doktoranden in medizinischen Bereichen); wir können aber keine Gewährleistung auf Korrektheit oder gar Haftung für die Inhalte übernehmen.

Eisenmangel ist weit verbreitet

"Du siehst aber blass aus!" "Du wirkst so abgeschlagen in letzter Zeit." "Vielleicht liegt es am Eisen!"
Diese Aussagen haben sicher viele Frauen schon zu hören bekommen. Aber was hat es eigentlich mit dem Eisen und wenn man davon zu wenig hat wirklich auf sich? Fakt ist, Eisenmangel ist keine Seltenheit. In Deutschland leiden schätzungsweise rund 5-10% der Menschen darunter.

Wofür brauchen wir Eisen?

Viele Zellen sind voll von Eisen

Eisen zählt zu den Metallen. Was hat es da im Körper zu suchen? Eisen spielt an zahlreichen Stellen im menschlichen Organismus eine zentrale Rolle. Insgesamt 3-4 g Eisen besitzt jeder Mensch. Dabei wird es häufig in Enzymen, das sind Proteine, welche in den Zellen verschiedenste Funktionen haben, eingebaut und sorgt hier dafür, dass das Enzym funktioniert. Das wohl bekannteste Enzym, welches ohne Eisen nicht auskommt, ist das Hämoglobin – der rote Blutfarbstoff. Dieser befindet sich in den roten Blutkörperchen. Die Farbe unseres Blutes entsteht sogar durch das Eisen, wer schonmal eine rostende Eisenstange gesehen hat, der kann sich das gut vorstellen. Das Eisen sorgt im Blut dafür, dass der Sauerstoff aus der Atemluft an den roten Blutfarbstoff gebunden werden kann. Ohne Eisen wäre also kein Mensch lebensfähig.

Eine weitere lebensnotwendige Funktion hat Eisen in den Mitochondrien – den Kraftwerken der Zelle. Enzyme, welche die Energie fast jeder Zelle und damit des gesamten Organismus herstellen, benötigen ebenfalls Eisen.

Eisen ist essenziell für die Entwicklung

Eisen ist nicht nur für die Blutbildung und viele Enzyme wichtig. Heutzutage weiß man, dass ein Eisenmangel auch die geistige Entwicklung von Kindern negativ beeinflusst. Leiden Kinder in der frühen Kindheit unter Eisenmangel können das Verhalten, das Denken und die Motorik unterdurchschnittlich entwickelt sein.

Was kann ich tun um einen Eisenmangel zu verhindern?

  • Informiere Dich, welche Lebensmittel eisenreich sind
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung
  • Bei Anzeichen auf einen Mangel, suche einen Arzt auf
  • Versuche Stress zu vermeiden oder einen Ausgleich zu finden. Stress erzeugt im Körper eine Entzündungsreaktion, die zu einer geringeren Eisenaufnahme führen kann

Verschiedene Eisenformen haben verschiedene Funktionen

Das Element Eisen kann durch chemische Reaktionen als Fe2+ oder Fe3+ vorliegen. Als Fe2+ ist das Eisen v.a. an Proteine gebunden, als Fe3+ wird es im Körper gespeichert. Fe2+ reagiert gerne mit anderen Verbindungen, weshalb es so wichtig für die Enzyme ist. Aber – dadurch können auch Radikale entstehen, welche im Körper ebenfalls wieder unerwünschte biochemische Reaktionen erzeugen können. Der Körper hat deshalb ein ausgetüfteltes System, um Eisen zu transportieren und speichern. Dieses System zu kennen ist auch wichtig bei der Diagnose eines Eisenmangels (s. unten). Ein weitere wichtige Unterscheidung die bei der Aufnahme von Eisen eine wichtige Rolle spielt ist die Unterscheidung in Häm- und Nicht-Häm-Eisen. Häm-Eisen ist an ein Hämoglobin gebunden, Nicht-Häm-Eisen liegt frei vor.

Die Aufnahme wird im Darm reguliert

Da Eisen so besonders wichtig ist, gibt es im Körper ein Hormon, welches die Eisenaufnahme reguliert, das sogenannte Hepcidin. Der Körper kann nur die Aufnahme regulieren, es gibt keinen Mechanismus überschüssiges Eisen abzugeben. Gesunde Personen brauchen dies auch nicht, da die Eisenaufnahme gut reguliert wird.

Wie erkenne ich einen Eisenmangel?

Ein Eisenmangel ist nicht sichtbar. Er kann aber verschiedene Folgen haben, welche körperliche Veränderungen hervorrufen, die für jeden erkennbar sind. Leider sind diese oft unspezifisch und können auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden. Wichtige Symptome und Hinweise auf einen Eisenmangel sind

  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Stimmungs- und Verhaltensveränderungen
  • Wunden an den Mundwinkeln
  • Zeichen einer Blutarmut, wie Blässe, Leistungsminderung
  • Die drastischsten Symptome sind Haarausfall mit kahlen Stellen und eine Entzündung der Zunge

Die häufigste Folge des Eisenmangels ist eine Blutarmut, auch Eisenmangelanämie genannt. In unseren Breiten findet sich bei 10–15 % der Frauen im gebärfähigen Alter diese sogenannte Eisenmangelanämie. Oft wird dabei zuerst die Blutarmut festgestellt. Der Arzt oder die Ärztin sehen dann in den Laborwerten Hinweise auf einen Eisenmangel.

Müdigkeit und Blässe - klassische Symptome eines Eisenmangels.

Für die Diagnose reicht ein Piecks

Eine Blutentnahme zur Diagnosesicherung ist oft ausreichend.

Um die Diagnose zu sichern, sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden bei der verschiedene Werte, die mit dem Eisen in Zusammenhang stehen, bestimmt werden. Heutzutage wird nicht mehr empfohlen einfach nur das Eisen im Blut zu bestimmen. Wichtiger sind verschiedene Proteine, die beim Transport und Speichern von Eisen eine Rolle spielen. Diese können einen Eisenmangel sichern. Besonders wichtig ist auch den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, zu untersuchen, um eine Blutarmut zu erkennen. Auch die Erythrozyten, also die Zellen die mit Hilfe des roten Blutfarbstoffes den Sauerstoff transportieren, sollten genauer untersucht werden. Bei einer Eisenmangelanämie sind sie oft zu klein und enthalten zu wenig Hämoglobin.

Ursachensuche durch den Arzt

Im Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin ist es wichtig herauszufinden, welchen Grund der Eisenmangel haben könnte. Die häufigste Ursache ist ein Missverhältnis zwischen Aufnahme und Verlust des Eisens. Zum Eisenverlust kommt es v.a. durch Blutungen. Bei Frauen ist hier durch die Periode der Eisenmangel oft erklärbar. Eine körperliche Untersuchung, sowie ein Gespräch über Begleitsymptome können dem Arzt Hinweise auf andere Ursachen geben. Diese müssen dann weiter abgeklärt werden.

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Woher kommt der Mangel?

Je nach Patientengruppe sind die Ursachen für einen Eisenmangel unterschiedlich häufig. Bei Frauen spielt die Periode eine wichtige Rolle (s. unten). In der Schwangerschaft kommt es zu einem sehr hohem Eisenbedarf bei Mutter und Kind, der oft nicht ausreichend gedeckt werden kann. Menschen, die sehr regelmäßige Blutspenden können ebenfalls einen Eisenmangel entwickeln. Die Blutspendeorganisationen achten hier aber besonders darauf und warnen die Betroffenen ggf. vor. Weitere Gründe für einen Blutverlust finden sich oft im Magen-Darm-Trakt. Dieser spielt auch eine Rolle, wenn es um eine gestörte Aufnahme des Eisens geht. Die Resorption des Eisens findet über die Schleimhaut des Dünndarms statt. Ist diese z.B. chronisch entzündet kann das zu einer mangelnden Eisenaufnahme (und auch vieler anderer Nährstoffe) führen. Auch bei einer reduzierten Magensäureproduktion durch Medikamente oder eine Magenschleimhautentzündung mit dem Erreger Helicobacter pylori führt zu einer geringeren Eisenresorption im Darm.   

Periode und Eisenmangel

Bis zu jede 6. Frau im gebärfähigen Alter leidet an einer Eisenmangelanämie. Männer sind deutlich seltener betroffen. Während einer Menstruation verliert eine Frau rund 60 ml Blut. Schätzungsweise 15-38% der Frauen leiden unter einer verstärkten Regelblutung, einer Hypermenorrhö. Dies sind meist über 80 ml pro Blutung. An sich sind das keine riesigen Mengen, geht man davon aus, dass der Körper 5-6 L Blut besitzt. Trotzdem kommt es bei vielen Frauen zu einem Eisenmangel. V.a. in der Pubertät, wenn Wachstumsphase und der Beginn der Periode zusammenfallen, sind Mädchen häufig betroffen.

Besonders Frauen in der Schwangerschaft gefährdet

Eine weitere Risikogruppe für einen Eisenmangel sind Frauen während der Schwangerschaft. Das liegt unter anderem an der erhöhtem Blutproduktion. Dabei ist Eisen auch essenziell für die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes.  

Zur Therapie sollten medizinische Produkte genutzt werden

Wurde ein Eisenmangel oder eine Blutarmut diagnostiziert, sollte das Eisen als Medikament eingenommen werden. Dies erfolgt in der Regel durch Tabletten. Aktuell gibt es nur für wenige ausgewählte Patientengruppen, wie alte Menschen mit einer Herzinsuffizient, die Empfehlung das Eisen als Infusion zu erhalten. Zur Unterstützung der Aufnahme kann man Vitamin-C haltige Säfte und Lebensmittel konsumieren. Milch und Kaffee wirken dagegen eher hemmend.

Als Nebenwirkung der Tabletten entwickeln einige Patientinnen und Patienten Verdauungsprobleme, hier kann man verschiedene Tricks ausprobieren, um die Tabletten verträglicher zu machen. Im besten Falle ist keine langfristige Einnahme nötig. Sobald die Eisenspeicher aufgefüllt sind und sich die Blutarmut erholt hat, kann – je nach Ursache – über ein Absetzen der Tabletten nachgedacht werden. Dann sollten regelmäßige Kontrollen erfolgen, um einen erneuten Mangel früh zu erkennen.

Die Ursache behandeln

 Wird der Eisenmangel durch eine bestimmte Erkrankung oder Medikamente ausgelöst (s. Woher kommt der Mangel), sollten diese behandelt bzw. die Medikation umgestellt werden. Zusätzlich wird aber bei manifestem Eisenmangel v.a. mit Anämie eine Eisensubstitution empfohlen bis sich die Werte normalisiert haben.

Was bringt die Pille?

Für Frauen interessant ist auch, ob die Pille als Verhütungsmittel sich positiv auf den Eisenmangel auswirken kann. V.a. für Frauen mit einer sehr starken Blutung, kann durch die Pille die Blutung deutlich verringert werden. Es gibt auch Pillenformen, bei denen eine Blutung komplett fehlt. Verschiedene Studien konnten feststellen, dass die Eisenwerte bei Frauen, die orale Verhütungsmittel nutzen, höher waren, als bei Frauen die keine Pille einnahmen. Trotzdem gibt es keine Empfehlung, die Pille als Therapie des Eisenmangels zu nutzen. Frauen, die aber unter einer sehr starken Blutung leiden und immer wieder einen Eisenmangel entwickeln, können aber mit ihrem Frauenarzt oder -ärztin darüber sprechen, ob ein orales Verhütungsmittel sinnvoll wäre.

Vorbeugung hängt eng mit gesunder Ernährung zusammen

Vorneweg – selbst bei der gesündesten Ernährung, kann es zu einem Eisenmangel kommen. Trotzdem spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, schließlich benötigen Männer ca. 10 mg und Frauen ca. 15 mg Eisen pro Tag. Zur Vorbeugung eines Eisenmangels ist deshalb v.a. in Zeiten eines erhöhten Bedarfs, zum Beispiel in der Pubertät oder Schwangerschaft, eine eisenreiche Ernährung zu empfehlen.

Besonders eisenreiche Lebensmittel sind z.B.:

  • Kalbsleber 
  • Blutwurst 
  • Rind- und Schweinefleisch 
  • Weizenkleie (100 g)
  • Getrocknete Sojabohnen, Kichererbsen oder Linsen 
  • Vollkornbrot 
Bunt und ausgewogen - so sollte jede Ernährung aussehen

Unterschiede zwischen tierischem und pflanzlichem Eisen

Das Eisen in der Nahrung liegt in zwei verschiedenen Formen vor. Zum einen ist das Eisen an eine sogenannte Häm-Gruppe gebunden, welche aus dem roten Blutfarbstoff stammt und deshalb v.a. in tierischen Produkten zu finden ist. Das Nicht-Häm-Eisen findet sich v.a. in pflanzlichen Produkten und ist deutlich schlechter für den Körper aufzunehmen. Die Resorption des Nicht-Häm-Eisens wird auch durch andere Lebensmittel, wie Kaffee, Tee und Milch schnell weiter verschlechtert. 

Für Vegetarier bedeutet das, dass sie besonders auf eine eisenhaltige Ernährung achten müssen. Ernährungswissenschaftler sind sich heute einig, dass eine fleischreduzierte bis fleischfreie Kost gesünder ist, deshalb sollten auch Nicht-Vegetarier nicht täglich zum Steak greifen. Wer sich ausgewogen ernährt und auf eisenreiche pflanzliche Lebensmittel achtet, der leider auch ohne Fleisch nicht automatisch an einem Eisenmangel. Um einem Mangel entgegen zu wirken, können verschiedene Eisen- oder kombinierte Vitaminpräparate eingenommen werden. Auch Säfte mit zusätzlichem Eisen stehen zur Verfügung.

Kinder und Schwangere sollten besonders auf eisenreiche Kost achten

Um eine optimale Entwicklung und einer Blutarmut der Mutter vorzubeugen, sollten besonders Kinder und Schwangere auf eine eisenreiche Kost achten. Studien gezeigt, dass eine vegetarische Kost auch bei Kindern eine gute Ernährungsart ist.

Was kann ich tun um einen Eisenmangel zu verhindern?

Du hast mehrere Möglichkeiten, um einen Eisenmangel zu verhindern:

  • Informiere Dich, welche Lebensmittel eisenreich sind
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung
  • Bei Anzeichen auf einen Mangel, suche einen Arzt auf
  • Versuche Stress zu vermeiden oder einen Ausgleich zu finden. Stress erzeugt im Körper eine Entzündungsreaktion, die zu einer geringeren Eisenaufnahme führen kann

Über die Autorin

Katharina Ruppert studierte Humanmedizin in Erlangen und Mainz. Seit 2022 ist sie als Ärztin in Mainz an der Kinderklinik tätig. In ihrer Freizeit spielt sie Oboe und geht gerne wandern. Bei Almo ist ihr wichtig, Frauen aktuelle wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse verständlich zu vermitteln.

Quellen und Literaturverzeichnis

https://www.blutspendedienst-west.de/magazin/basiswissen-blut/ist-blut-immer-rot#:~:text=Die%20H%C3%A4mgruppe%20ist%20wiederum%20der,das%20im%20Blut%20vorhandene%20Eisen. (abgerufen am 16.06.2022)

https://www.amboss.com/de/wissen/eisenmangel/ (abgerufen am 20.06.2022)

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